Rezeptfreie Medikamente aus der Apotheke oder Drogerie

Rezeptfreie Medikamente in ApothekeRezeptfreie Medikamente sind Medikamente die nicht der Konsultation eines Arztes bedürfen. In Zeiten der Gesundheitsreform, wo viele Medikamente nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden, steigt die Zahl der rezeptfreien Medikamente deutlich an.

Viele Beschwerden, wie Husten oder Schnupfen, bekommt man mittlerweile recht gut ohne den Arzt hin. Der Nachteil an diesen Medikamenten ist natürlich, dass ihr Wirkstoff schwächer ist als bei verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Rezeptfrei sind z.B. bestimmte Hustensäfte, Nasentropfen oder Kopfschmerztabletten wie Aspirin. Diese Medikamente gibt es in jeder Apotheke öffentlich ohne Rezept zu kaufen. Dabei sollte man trotz allem einmal die Preise vergleichen. Viele Apotheken unterscheiden sich im Preis für das gleiche Medikament stark voneinander.

Viele Verbraucher steigen daher auch auf Drogeriemärkte um, bevor sie in eine Apotheke gehen. Gerade bei Hustensäften oder Klosterfrau spart man in einer Drogerie viel Geld, dass haben auch die Kunden erkannt. Auch Nahrungsergänzungsmittel wie Eisen, Kalzium oder Magnesium wird eher im Drogeriemarkt als in der Apotheke gekauft.

Ein ganz neuer Markt für rezeptfreie Medikamente ist die sogenannte Online-oder Versandapotheke. Hier gibt es die rezeptfreien Medikamente meist noch einmal viel billiger als in der Apotheke vor Ort. Auch kann man hier auf Sonderangebote bei bestimmten Medikamenten zurückgreifen.

Jeder sollte selbst entscheiden, wo er seine rezeptfreien Medikamente kauft. Um ganz sicherzugehen, ob ein bestimmtes Mittel rezeptfrei ist, kann man sich gern beim Apotheker beraten lassen. Die Finger sollte man jedoch von allen Medikamenten aus dem Ausland lassen. Diese sind zwar meist viel billiger als deutsche rezeptfreie Medikamente, jedoch auch gefährlicher, denn man weiß nie ob das Medikament nicht gefälscht ist.

Rezeptpflichtige Medikamente aus der Apotheke

Rezeptpflichtige Medikamente, also Arzneimittel die verschreibungspflichtig sind, gibt es nur auf Rezept. Dazu muss der Patient zunächst einen Arzt aufsuchen. Diese Medikamente heißen rezeptpflichtig, weil sie ohne ärztlichen Rat nicht eingenommen werden dürfen.

Meist können sie in einer Überdosierung auch fatale Folgen haben, daher rezeptpflichtig. Meist wird in den Apotheken noch einmal detailliert darauf hingewiesen, wie das Medikament einzunehmen ist, z.b. zu den Mahlzeiten oder mit Flüssigkeit. Auch auf Risiken und Nebenwirkungen wird dabei hingewiesen.

Die Verschreibungspflicht der Medikamente ist auch für den Arzt eine Sicherheit. Rezeptpflichtige Medikamente unterliegen einer besonderen Sorgfaltspflicht. Meist gibt es noch keine Langzeitstudien über Risiken und Nebenwirkungen. Wenn sich ein Medikament allerdings über einen langen Zeitraum als harmlos erweist, oder alle Risiken ausgetestet wurden kann es von rezeptpflichtig auch in rezeptfreie Medikamente verwandelt werden.

Wichtig ist auch, dass diese Medikamente nicht ohne Grund rezeptpflichtig sind. Das ist keinesfalls Schikane für den Patienten. Vielmehr gibt es Sicherheit, denn wenn etwas passiert bei Medikamenteneinnahme, kann jederzeit der Arzt konsultiert werden.

Niemals sollte man auf ein Rezept verzichten und stattdessen seine Medikamente im Ausland besorgen, ohne Rezept. Man weiß nie welches Medikament man wirklich bekommt, auch wenn der Preis um ein vielfaches billiger ist. Auch Versandapotheken sind in der Regel nicht billiger als der Apotheker um die Ecke.